Bittergurke | Bittermelone
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PZN-13837768
Deutsch: Bittergurke, Bittermelone, Balsamgurke, Momordica charantia, Türkisch: kudret narı Myanmar: Kyethinkhathee Chinesisch: Ku gua (Kantonesisch: Fu gwa, Foo gwa, Foo kwa), Jin li zhi, Lai pu tao, Ku gua ye, Ku gua ye (Kantonesisch Foo gwa yip für die Blätter) Hokkien eine Variante des aus Südchina stammenden Min-Nan-Dialektes in Singapore: Kor kuey Dänisch: Balsamagurk, Balsamaeble Holländisch: Balsempeer, Finnisch: Karvaskurkku Französisch: Margose (in Réunion und Mauritius), Margose amère, Momordique amère, Concombre amer, Concombre africain Hindi: Karela, Kerela, Tita kerala Japanisch: Niga uri, Nigai uri, Tsuru reishi, Tsuru reishi Khmer: Mreah Lao: Bai maha, Haix, S'aix Malaysisch: Peria, Daun peria (Blätter), Peria laut, Auf Java: Peria katak, Paré, Peparé, Paria (in Indosesien) Nepali: Karelaa, Tito karelaa Singhalesisch: Karavila, Karawila, Pakal, Pavakai Schwedisch: Bittergurka Tagalog: Ampalaya Tamil: Pava aki Thai: Maha, Mara, Phakha Vietnamesisch: La khoqua (Blätter), Italienisch: Zucca amara
Inhaltsverzeichnis
Was ist Bittergurke?
Ihren Namen verdankt die Bittergurke, auch Bittermelone genannt, tatsächlich ihrem bitteren Geschmack. Das Fruchtfleisch wird vor dem Verzehr zumeist mit Salz behandelt, um den bitteren Geschmack etwas abzumildern.
Frucht, Blätter und Samen der Bittergurke werden in den Anbaugebieten der Tropen und Subtropen vor allen Asiens sowohl als Nahrungsmittel wie auch als Heilmittel sehr geschätzt.
Bittergurken, botanischer Name Momordica charantia, ist auch unter dem Namen Bittermelone, Balsamgurke, Balsambirne, Karavella oder Karela und in Japan als Gōyā bekannt. Es handelt sich dabei um Gemüsepflanzen aus der Familie der Kürbisgewächse (bot.: Cucurbitaceae)
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Wissenschaftliche Bezeichnung: Momordica charantia L.
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Englisch: Leprosy pear, Balsam pear, Bitter gourd, Bitter cucumber, Leprosy gourd
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Spanisch: Calabaza africana, Pepino amargo, Bálsamo, Momordica amarga, Cundeamor
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Französisch: Concombre africain, Momordique amère, Concombre amer, Margose amère
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Italienisch: Zucca amara, Momordica amara, Pomo meraviglia
Die tropischen Gemüsefrüchte der Bittermelone sind ein seit Jahrhunderten in vielen Ländern und besonders im asiatischen Raum beliebtes Lebensmittel, welches auch als Heilmittel Verwendung findet.
Momordica charantia ist eine einjährige, schnell wachsende Kletterpflanze, die sehr lange Triebe ausbilden kann. Die Blätter sind in etwa so groß wie eine ausgebreitete Hand. Die Blüten sind gelb und die Früchte grün. Kleine Sorten werden 6 bis 10 cm lang, während andere Sorten über 30 cm lang sein können. Die Früchte werden grün und noch bevor sie ihre gelbfarbene Reife erhalten, geerntet. Das dient einem optimalen Aroma und verleiht der Bittergurke eine gute Lagerfähigkeit. Die Bittergurken werden weltweit in den tropischen und subtropischen Regionen Asiens (vor allem Thailand, Kambodscha, Laos, Indonesien), Südamerikas, Afrikas und in der Karibik angebaut. Vielfach wächst die Bittergurke auch einfach wild in der Natur.
Wie verwendet man Bittergurke?
Frucht, Blätter und Samenkerne der Bittergurkenpflanze werden in den Anbaugebieten der Tropen und Subtropen vor allen Asiens sowohl als Nahrungsmittel wie auch als Heilmittel sehr geschätzt.
Die Bittergurke senkt den Blutzuckerspiegel auf natürliche Weise, damit kann man also auch gesund abnehmen.
Gibt es Rezepte für Bittergurke?
Selbstverständlich! Zur Verwendung der Bittergurke in der Küche: Im asiatischen Raum ist das Gemüse sehr weit verbreitet. Gegessen wird das leicht bittere und scharf schmeckende Gemüse beispielsweise in Südostasien und Japan, in China, Malaysia, Indien, Sri Lanka, auf den Philippinen und in der Karibik.
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Bittergurken werden geschmort, gebraten, gekocht und beliebig mit anderen Früchten, Nüssen Fisch oder Fleisch gefüllt.
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Von der Bittergurke sind alle Bestandteile essbar, also auch die Kerne und Samen. Die Kerne werden in einigen Teilen Asiens als Gewürz verwendet. Der Mantel, in welchen die Samen eingehüllt sind, hat einen angenehm süßen Geschmack.
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Sehr oft werden Bittergurken mit verschiedenen Fisch- und Fleischsorten kombiniert. Die Bittergurke findet sich in asiatischen Currys, chinesischen Wok-Gerichten und kommt auch sauer eingelegt daher.
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In Malaysia und Thailand brät man das Fruchtfleisch beispielsweise mit Chilis und verschiedenen Gewürzen an. Dazu wird Kokosmilch gegeben und Salz, was die Bitterkeit der Balsamgurke etwas reduziert.
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In Thailand werden Bittergurken fein geschnitten und roh in verschiedene Salate gemischt. Als besondere Delikatesse gilt eine Kombination aus Bittergurke, Garnelen und kurzgebratenen Kokosraspeln sowie etwas Kokosmilch. Weil die Bittergurken sehr bitter sind, werden sie bei der Zubereitung zunächst erst einmal gut geschält. Anschließend werden die Früchte aufgeschnitten und das Mark und die Kerne entnommen. Das Fruchtfleisch wird dann in Stücke geschnitten und kräftig gesalzen. Nach etwa 20 Minuten haben die Gurken genug Wasser gezogen. Das Salz wird abgespült und das Fruchtfleisch kann ausgedrückt werden. Anschließend können die Stücke als Rohkost für einen Salat oder zum Braten, Schmoren, Frittieren oder Kochen verwendet werden.
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In der thailändischen Küche verwendet man auch die unreife Gurke. Man entfernt dazu den Samen und schneidet sie dann in dünne Scheiben. Sie werden daraufhinmit anderen Gemüsen als gemischter Salat angerichtet oder im Wok gebraten weiter zubereitet.
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Gerne wird die rohe Bittergurke zusammen mit einem Chili-Dip (Prik Nam Pla) gegessen.
Wo kann man Bittergurken kaufen?
In Deutschland kann man in jedem Asiamarkt in der Nähe Bittergurken kaufen. Beim Kauf sollte man nur grüne, unreife Früchte kaufen, weil diese dann noch sehr fest sind.
Wer in Südostasien eine Bittergurke kaufen möchte, der wird sie auch auf dem kleinsten Markt finden, weil sie in der Landesküche so weit verbreitet sind.
Wie lange sind Bittergurken haltbar?
Die frischen Bittergurken kann man gut 3 Wochen lagern. In etwas feuchtes Küchenpapier gehüllt, halten sie sogar 5-6 Wochen. Aber bitte immer daran denken: frisches Gemüse wirkt am besten, wenn man es unmittelbar in der ersten Woche verspeist.
Bittergurken gibt es im Handel auch als Konserven. Hier sind aber die Konserven im Glas denen in Metall vorzuziehen. Das Problem bei den Metalldosen ist der Kunststoffüberzug im Inneren der Dose. In diesem können gesundheitsschädliche Stoffe stecken, die an die konservierten Lebensmittel abgegeben werden können. Vor allem Bisphenol A (BPA), was in vielen Kunststoffen steckt, gilt als problematisch. BPA steht im Verdacht, Erkrankungen des Hormonsystems sowie des Herzkreislauf- und Nervensystems auszulösen. Der Stoff sei zudem schädlich für Leber und Niere. Zudem stehe er im Verdacht krebserregend zu sein. Eines steht jedoch fest: In der Dose gelangt BPA in unsere Lebensmittel und von dort in unseren Körper.
Einzige Alternative ist Glas. UNd wie Apotheker schon immer wußten: Alles Gute kommt im Glas! Denn im Gegensatz zur Konservendose und deren Innenbeschichtung ist Glas nicht nur geschmacksneutral sondern auch undurchlässig. In Deutschland wird deshalb z.B. Babynahrung ausschließlich in Gläsern verkauft.
Was sind Inhaltsstoffe der Bittergurke?
Bittergurken sind sehr gesund. Sie enthalten Vitamin C und Eisen. Des Weiteren enthalten Sie Carotin, Kalzium, Riboflavin und Vitamin A.
Blätter, Früchte, Samen und Samenöl werden in der traditionellen Medizin verwendet. Sie enthalten fettes Öl, insulinähnliche Peptide, Momordin, Charantin und Momordicin. Unreife Früchte werden bei Diabetes Typ 2 Ernährung eingesetzt. Bei Wurmbefall, Blasenstein, Fieber und Magengeschwür soll die Bittermelone überdies auch hilfreich sein.
Diabetes Typ 2 und gesund abnehmen
Im Februar 2018 meldeten Wissenschaftler vom Institut für Ernährungswissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen, daß der Blutzuckerspiegel bei Prädiabetikern und Diabetikern des Typs 2 signifikant gesenkt werden konnte durch die Einnahme eines Extrakts der Bittergurke. Die Effekte dürften bei Menschen, die bereits an Diabetes mellitus erkrankt sind, noch deutlich stärker ausfallen, erklären die Wissenschaftler um Studienleiter Prof. i. R. Dr. Michael Krawinkel. Ab wann Diabetes Typ 2 vorliegt, erfragt man aufgrund individueller Begleitumstände am besten bei seinem Hausarzt. Die Studie ergab folgendes: Der Effekt auf den Nüchternblutzucker falle umso größer aus, je höher der Ausgangswert ist. Für die Gruppe der Diabetiker lasse sich daher ein noch stärkerer Effekt erwarten, als er bei den Prädiabetikern beobachtet werden konnte.
Ursache für den positiven Effekt auf den Blutzuckerwerte seien mehrere Komponenten der Bittergurke, heißt es. Vor allem die in der Frucht vorkommenden Phytosterine – das sind sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe – wird eine blutzuckersenkende Wirkung zugeschrieben. Diese pflanzlichen Bestandteile erfüllen wichtige Funktionen im menschlichen Stoffwechsel, etwa als Bausteine von Hormonen.
Wie die Studie weiter zeigt, wirken die Saponine gewichtssenkend, während die Lipide den Blutzuckerspiegel verringerten - im Schnitt um 15 Prozent. "Das ist vor allem wichtig, um Spätschäden durch Diabetes zu vermeiden", sagt Krawinkel. "Außerdem eignet sich die Bittergurke hervorragend zur vorbeugenden Behandlung."
Die Bittergurke ist also ein richtiger Kalorien-Killer.Die Ergebnisse der Studie sind im Journal of Ethnopharmacology erschienen.
Vor allem Menschen mit Diabetes vom Typ 2 sollten sich immer mit ihrem behandelnden Arzt beraten, ob gegebenenfalls eine ergänzende Behandlung mit Bittermelone-Präparaten in Frage kommt.
Verwendete Quellen:
Dieser Artikel handelt von der Bittergurke, auch Bittermelone (Momordica charantia) genannt, Dieses Frucht-Gemüse ist ein richtiges Superfood und nicht nur gesund, sondern hilft sogar Menschen mit Diabetes Typ 2 ihren Blutzucker-Spiegel zu senken. Sie ist damit auch ein Kalorien-Killer. Das Gemüse soll auch bei Brustkrebs helfen. Außerdem kann man damit gesund abnehmen.